SammlungHUEBNER

KUNST, KULTUR & WISSEN[SCHAFT]

Felix Mendelssohn Bartholdy

Abb: FMB auf dem Totenbett, gezeichnet am 6.11.1847 von Julius Hübner

Julius Hübner und Felix Mendelssohn Bartholdy

Wann sie sich erstmals kennenlernten, ist nicht überliefert. Doch beide weilten in den 1820er Jahren zunächst in Berlin, waren nicht nur der eigenen Kunst zugetan und verkehrten in Zirkeln der Allgemeinbildung, die sich mit Malerei, Musik und Literatur befaßten. Und beide gelangten nach Düsseldorf.
Allerdings spätestens seit 1830 wissen wir mehr. Julius Hübner war mit seiner jungen Familie in Rom, wo er in der „Casa Bendemann – Hübner“ wohnte und dort mit zahlreichen Künstlern aus Deutschland eine wunderbare Zeit verlebte. Hierzu gehörten auch Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Schwester Fanny.

Ob es das Rheinische Musikfest am 26.5.1833 war, zu welchem Hübner lebende Bilder für Händels Oratorium “Israel in Ägypten” entwarf und die Aufstellung betreute, oder Freundschaftsgesten wie die Ausgestaltung der Partituren und Klavierauszüge zu Elias, Antigone oder dem Paulus, es entstand eine  intensive Freundschaft beider Familien. Auch das 1. Bachdenkmal in Leipzig, das Mendelssohn Bartholdy stiftete, wurde von Hübner und seinem Schwager Eduard Bendemann entworfen.

Mendelssohn Bartholdys Briefwechsel (tlw. in Familienbesitz) mit Pauline und Julius Hübner gibt Einblick in diese Zeit.

Felix Mendelssohn Bartholdy wurde am 16.2.1846 in Düsseldorf Pate von Hübners Sohn Felix Rudolph Julius MARTIN Hübner.

Der Freund Julius Hübner weilte auch am Sterbebett, als Mendelssohn Bartholdy am 4.11.1847 in Leipzig verstarb. Hier entstand auch zwei Tage später die eindrucksvolle Zeichnung “Mendelssohn am Sterbebett” (siehe oben / heute British Museum).


INFO:

Bezug: Familie / Julius Hübner

Vorhandene Archivalien:

  • Autographe Briefe
  • Dokumente
  • Schriften / Noten
  • Fotos

Mehr Informationen zu in der SAMMLUNG HÜBNER befindlichen Originalunterlagen folgen.

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